Hans Thoma

Gemälde von Hans Thoma Flora

Flora. 1882.
Öl auf Papier, aufgelegt auf Leinwand. 
Unten rechts monogrammiert und datiert. Verso auf dem Keilrahmen mit einem alten, nummerierten Etikett. 113 x 62 cm (44,4 x 24,4 in). 

Wir danken Dr. Mathias Listl, Kunsthalle Mannheim, und Dr. Tessa Rosebrock, Kunstmuseum Basel, für die freundliche wissenschaftliche Beratung.

PROVENIENZ: Sammlung Henry Thode, Heidelberg (1909, bis spätestens 1920).
Sammlung Hermann Weiß, Landau (spätestens August 1933– mindestens September 1937).
Sammlung Karl Georg Wambsganß, Mannheim (mindestens Mai 1939–1943).
Privatsammlung Mannheim (drei Generationen in Familienbesitz).
Gütliche Einigung mit den Erben nach Hermann Weiß (2021).
Das Werk ist frei von Restitutionsansprüchen. Das Angebot erfolgt in freundlichem Einvernehmen mit den Erben nach Hermann Weiß auf Grundlage einer fairen und gerechten Lösung. 

AUSSTELLUNG: Hans Thoma 1839–1939, Gedächtnisausstellung zum 100. Geburtstag, Staatliche Kunsthalle, Karlsruhe, 1939, Nr. 122.
Hans Thoma. Lebensbilder, Augustinermuseum Freiburg im Breisgau, 2.10.–3.12.1989, S. 232, Nr. 69 (mit Farbabb.). 

LITERATUR: Henry Thode, Klassiker der Kunst: Hans Thoma, Stuttgart/Leipzig 1909, S. 179 (mit Farbabb.), S. 528.
Karl Robert Langewiesche, Hans Thoma. Der liebe Friede, Königstein im Taunus/Leipzig 1927, S. 21 (mit Farbabb.).
Galerie Heinemann, München, Angebot von Hermann Weiß, 1933 und 1937 (Manuskript, Galerienachlass Heinemann – Deutsches Kunstarchiv Nürnberg, Kartei angebotene Bilder, KA-T-147, Dokument-ID: 26956).
Staatliche Kunsthalle, Karlsruhe, Versicherungsnachweis für K. G. Wambsganß, 4.5.1939, Nr. 1 (Typoskript, Archiv der Kunsthalle Karlsruhe).
Kunsthalle Mannheim, Verzeichnis der im Schlosskeller Heidelberg untergebrachten Kunstwerke aus Privatbesitz, wohl Herbst 1943, Nr. 10 (Typoskript, Stadtarchiv Mannheim, Bestand Kunsthalle, Ordner „Aufbewahrung von Kunstwerken, Leihgaben von Privaten, Aufbewahrung von Kunstwerken zur Begutachtung, 2012, Ordner 325, S. 6–8).